
Sensibel, differenziert und praxisnah mit vielfältigen Musikkulturen arbeiten.
Wie können Musiklehrkräfte unterschiedlichen musikalischen Traditionen im Unterrich offen, reflektiert und fachlich fundiert begegnen? Der Workshop verbindet Impulse zu Perspektiven, Herausforderungen und Begriffen mit gemeinsamer musikalischer Praxis.
Ausgehend von Instrumenten wie Bağlama, Tar und Kamancha sind die Teilnehmenden eingeladen, Klangmöglichkeiten, Spielweisen und musikalische Zusammenhänge kennenzulernen, selbst auszuprobieren und im Ensemble zu musizieren. Für das Ensemblespiel dürfen eigene Instrumente mitgebracht werden.
Im Wechsel von praktischem Erproben, Austausch und Reflexion entwickeln die Teilnehmenden Ideen für einen sensiblen und differenzierten Musikunterricht. Gemeinsam werden konkrete Einsatzmöglichkeiten für verschiedene Lerngruppen und Unterrichtssituationen gesammelt.
Dabei steht nicht die vermeintliche „Andersartigkeit“ von Musikkulturen im Mittelpunkt, sondern ein bewusster Umgang mit verschiedenen Perspektiven, Kontexten und vielfältigen musikalischen Praxen. Kultur wird im Workshop als soziales Konstrukt hergeleitet, weshalb subjektive Blickwinkel und Wahrnehmungen eine entscheidende Rolle spielen.
Ziele und Inhalte
Die Ergebnisse und erprobten Unterrichtsimpulse werden nach der Veranstaltung in einem Handout gebündelt zur Verfügung gestellt.
Mitzubringen: Eigene Instrumente können gerne mitgebracht werden und in die gemeinsame Ensemblepraxis einfließen. Sie sind jedoch keine Voraussetzung für die Teilnahme.
Anmeldung bis zum 01.10.2026 per E-Mail an sofia.karagianni@stud.hfmt-koeln.de.
Bitte beantworten Sie bei der Anmeldung folgende Fragen:
| Datum | Freitag, 13.11.2026, 9:00–13:30 Uhr |
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| Ort |
Raum 1
Unter Krahnenbäumen 87 Köln |
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Teilnahmegebühr: kostenfrei*
*Die Veranstaltung wird dankenswerterweise durch die Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Fördermitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.* |
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