Musique concrète 2.0 - Komponieren mit
Apps und aufgenommenen Klängen

 

Musique concrète 2.0 - Komponieren mit Apps und aufgenommenen Klängen

Prof. Dr. Johannes Voit

Mitte des vergangenen Jahrhunderts entdeckten die Vertreter der Musique concrète das ästhetische Potenzial alltäglicher Geräusche, die sie mithilfe technischer Verfahren zu neuartigen Kompositionen verarbeiteten.
Auch die Klänge, die uns heute tagtäglich umgeben, stellen einen unerschöpflichen Fundus für das Erfinden eigener Musikstücke jenseits musikalischer Klischees dar. Neben Umgebungsgeräuschen zählen auch Klänge dazu, die wir mit Alltagsgegenständen, Naturmaterialien, dem eigenen Körper oder der Stimme erzeugen können. Eine Vielzahl von Apps ermöglicht das niedrigschwellige Aufnehmen und Bearbeiten der Klänge sowie das Kombinieren zu eigenen Kompositionen.

Im Workshop werden ausgewählte Apps praktisch erkundet und didaktisch reflektiert. Dabei werden auch Wege aufgezeigt, wie digitale und analoge Methoden im Unterricht sinnvoll verknüpft werden können.

Termin

  • Freitag, 11.02.2022, 16:30-19:00 Uhr

Ort

  • Hochschule für Musik und Tanz Köln, Dagobertstr. 72, 50668 Köln
  • Wegbeschreibung HfMT Köln 
  • Raum 13

Teilnahmegebühr

  • 35 EUR,
  • BMU-Mitglieder 25 EUR, 
  • Studierende/ReferendarInnen 15 EUR

Anmeldung

  • über das Anmeldeformular bei unserem Kooperationspartner BMU (Beschränkung auf 12 Teilnehmer*innen)

Johannes Voit ist Professor für Musikpädagogik an der Universität Bielefeld. Zuvor war er als Musiker, Komponist, Musikvermittler (unter anderem für die Kölner Philharmonie) und Juniorprofessor für Musikvermittlung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe tätig. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Vermittlungsprojekte an der Schnittstelle von Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie Gruppenkompositionsprozessen im Musikunterricht.